Dienstag, 30. Oktober 2007

Das Parlament verabschiedet einstimmig das Gesellschaftsgesetz

Der Text stellt auf, dass alle Firmen die Statuten innerhalb eines Jahres anpassen müssen. 19.10.2007 Volle Unterstützung der Kammer für das Gesetz der Kapitalgesellschaften S.L. und S.A. Der Text erhielt den Segen aller politischen Parteien gestern nachmittag, nach Monaten von Kommissionsarbeiten und eine lange soziale Debatte, verknüpft mit der wirtschaftlichen Reform der Pintat Regierung. Das Gesetz u.a. schafft ein für Residenten öffentlich zugängliches Gesellschaftsregister. Das neue Gesetz hebt auch hervor, dass Firmen, die sich nicht innerhalb eines Jahres anpassen, sich gemeinsam und mit der Gesellschaft für die generierten Schulden aufkommen müssen, vom in Kraft treten des Gesetzes und bis sie sich definitiv ins Register eintragen. Ein Register zu dem Zugang bekommt mit einer förmlichen Identifizierung und mit einem schriftlichen und begründeten Antrag. In diesem wird die Identität der Gesellschafter und die Anzahl der Aktien die sie jeweils in der Gesellschaft haben, sowie die Personen welche Teil der Verwaltungsorgane der Firma und das Amt das sie innehaben, aufgeführt. Ein anderes Element des Textes ist die Buchprüfung der Konten, in dem eine S.A. oder S.L. den Jahresabschluss einer Person der als Buchprüfer legitimiert ist, vorzulegen haben. Eine Voraussetzung, die zu erfüllen ist, wenn während zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren zwei von diesen drei Umständen auftreten: dass das Total von der Aktivseite 3,6 Millionen Euro übersteigt, dass der Betrag der Jahressumme 6 Millionen übersteigt, oder dass die Arbeitnehmeranzahl während des Geschäftsjahres 25 Personen übersteigt. Trotz alledem, die Verpflichtung eine Buchprüfung des Jahresabschlusses zu machen wird nicht verlangt, sagt das Gesetz, bis nicht ein anderes Gesetz genehmigt und in Kraft getreten ist: das der Buchprüfung.

Eine Modernisierung war nötig
Die drei Parteien waren sich einig in der Notwendigkeit einen Text hinsichtlich der Gesellschaften zu schaffen und alle Elemente die es begleiten. Und damit wird das derzeitige Gesetz von 1983 ersetzt. Der Präsident der parlamentarischen Gruppe CDA+Segle 21, Enric Tarrado, freut sich weil „wir waren in der Lage auf einen hohen Konsenslevel zu kommen“ und an die Anpassung um Elemente auf die Welt zu bringen die „eine Transparenz“ garantieren. Auf gleicher Linie, Jordi Font, im Namen der PS, freut sich dass ein Schlusspunkt „dem Register auf die andorranische Art“ gemacht wird und der Tatsache, dass das Gesetz das praktizierte „Verwaltungsschweigen“ ablehnt. „Wir unterstützen das Gesetz überzeugt davon, dass es helfen wird einen Sektor zu regulieren dem Regulierung gefehlt hat. Aber das heisst nicht – warnte Font – eine direkte Unterstützung für das Projekt der Wirtschaftsgesetze. Die Liberalen seinerseits freuen sich über die Ankunft des Textes weil es, gemäss Alain Bernat, „ein fundamentaler Pfeiler in der Gesamtheit der wirtschaftlichen Massnahmen“ ist, und bringt hervorstechende Neuigkeiten, wie die Regulierung der Einpersonengesellschaft. Der Regierungschef bedankte sich für die Unterstützung der Kammer zum Vorschlag, da das Gesetz Andorra „Modernisierung und Konkurrenzfähigkeit“ bringt.